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Schädlinge, Gespinste und Blattflecken bei der Hängepelargonie

Pelargonium peltatum

Kurz gesagt

Wenn die Hängepelargonie sichtbare Schädlinge hat oder die Blätter verdächtige Flecken zeigen, ist frühes Erkennen alles. So erkennst du die üblichen Verdächtigen und behandelst sie.

Hängepelargonie
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Giftig für Haustiere

Eine häufige Ursache

Blattläuse oder Weiße Fliege

So erkennst du es

Gruppen kleiner grüner, schwarzer oder weißer Insekten an jungen Trieben und Blütenknospen, oder winzige weiße Fliegen, die auffliegen, wenn du die Pflanze berührst. Beide hinterlassen klebrigen Honigtau.

Die Lösung

Streif Blattläuse von den jungen Trieben ab oder wisch sie weg und behandle dann nach Packungsanweisung mit einem Schmierseifenpräparat für Zimmerpflanzen. Gegen Weiße Fliege hängst du Gelbtafeln auf und behandelst die Blattunterseiten mit demselben Mittel. Wiederhole das nach Packungsanweisung, bis keine mehr kommen. Teste das Mittel zuerst an einem Blatt und warte zwei Tage, bevor du die ganze Pflanze behandelst. Verwende es nicht bei Pflanzen, vor denen die Packung warnt.

Andere mögliche Ursachen

Passt das nicht? Vergleiche die Anzeichen unten, um die richtige Ursache zu finden.

Spinnmilben

So erkennst du es

Feines Gespinst in den Blattachseln, winzige bewegliche Pünktchen und ein gesprenkeltes, staubiges Aussehen der Blätter. Sie gedeihen in der trockenen Luft, die viele Wohnungen haben.

Die Lösung

Wische die Blätter vorsichtig mit einem feuchten Tuch ab und tupfe sie trocken, dann behandle mit einem Schmierseifen- oder Neempräparat für Zimmerpflanzen. Wiederhole das nach Packungsanweisung, bis die Milben weg sind. Teste das Mittel zuerst an einem Blatt und warte zwei Tage, bevor du die ganze Pflanze behandelst. Verwende es nicht bei Pflanzen, vor denen die Packung warnt. Isoliere sie von anderen Pflanzen.

Spinnmilben bekämpfen →

Wollläuse

So erkennst du es

Weiße, watteartige Wolle in Blattachseln und entlang der Stängel, manchmal mit klebrigem Belag.

Die Lösung

Teste Isopropylalkohol mit höchstens 70 % Konzentration zuerst an einer kleinen Stelle und warte 1–2 Tage, um Blattschäden auszuschließen. Betupfe dann jede Wolllaus mit einem in die Lösung getauchten Wattestäbchen. Falls du ein Neempräparat für Zimmerpflanzen verwendest, halte dich an die Packungsanweisung. Teste das Mittel zuerst an einem Blatt und warte zwei Tage, bevor du die ganze Pflanze behandelst. Verwende es nicht bei Pflanzen, vor denen die Packung warnt. Kontrolliere wöchentlich nach, denn die Tiere verstecken sich gut.

Wollläuse bekämpfen →

Schildläuse

So erkennst du es

Kleine, braune, napfartige Höcker, die an Stängeln und Blattunterseiten kleben, oft mit klebrigem Honigtau.

Die Lösung

Schabe sie vorsichtig mit dem Fingernagel oder einer alten Zahnbürste ab, behandle dann nach Packungsanweisung mit einem Neem- oder Paraffinölpräparat für Zimmerpflanzen und kontrolliere weiter. Teste das Mittel zuerst an einem Blatt und warte zwei Tage, bevor du die ganze Pflanze behandelst. Verwende es nicht bei Pflanzen, vor denen die Packung warnt.

Schildläuse bekämpfen →

Trauermücken

So erkennst du es

Kleine schwarze Fliegen laufen über die Erde und fliegen beim Gießen auf. Ihre Larven leben in Erde, die dauerhaft feucht bleibt.

Die Lösung

Lass die obere Erdschicht zwischen den Wassergaben abtrocknen und fang erwachsene Trauermücken mit Gelbtafeln. Eine trockenere Oberfläche verringert die Eiablage und die Überlebenschancen von Eiern und Larven. Bleibt der Befall bestehen, verwende ein für Trauermückenlarven an Zimmerpflanzen zugelassenes Mittel nach Packungsanweisung.

Trauermücken bekämpfen →

Blattfleckenkrankheit durch Pilze

So erkennst du es

Braune oder schwarze Flecken, oft mit gelbem Hof, meist nachdem die Blätter nass blieben oder die Erde übergossen wurde.

Die Lösung

Entferne befallene Blätter, verbessere die Luftzirkulation, lass kein Wasser auf den Blättern stehen und lass die Erde zwischen den Wassergaben mehr abtrocknen.

Sonnenbrand (kein Schädling)

So erkennst du es

Trockene, gebleichte oder braune Flecken nur dort, wo starke direkte Sonne aufs Blatt trifft, ohne Schädlinge oder Gespinst.

Die Lösung

Schattiere sie ein paar Wochen gegen die grellste Mittagssonne und gewöhne sie dann schrittweise wieder an den hellen Platz.

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