Spinnmilben bekämpfen
Kurz gesagt
Feine helle Sprenkel und zarte Gespinste sind Spinnmilben. Trennen, abduschen, in Runden behandeln, bis zwei Kontrollen nichts mehr finden.
Feine helle Sprenkel auf der Blattoberseite, ein stumpfer, silbrig grauer Schimmer und später zarte Gespinste in den Blattachseln sind Spinnmilben. Die Tiere sitzen auf den Blattunterseiten, sind höchstens einen Millimeter groß und gelbgrün oder rötlich, deshalb siehst du meist zuerst den Schaden. Sicher wirst du so: Halt ein weißes Blatt Papier unter einen Trieb und klopf die Blätter ab. Punkte, die loskrabbeln, sind Milben. Als Erstes stellst du die Pflanze weg von den anderen und duschst sie lauwarm ab, gezielt von unten gegen die Blattunterseiten. Danach kontrollierst du alle zwei bis drei Tage, weil die Eier das erste Abduschen überstehen.
Wie Spinnmilben aussehen
An Zimmerpflanzen ist es fast immer die Gemeine Spinnmilbe, Tetranychus urticae. Erwachsene Tiere sind bis zu einen Millimeter groß, oval und haben acht Beine. Den größten Teil des Jahres sind sie gelblich grün mit zwei dunklen Flecken. Im Herbst und Winter färben sich viele orangerot, daher der Name "Rote Spinne". Die Eier sind winzig, rund und durchsichtig, später cremefarben, und liegen mit weißen Häutungsresten auf der Blattunterseite. Mit einer Lupe oder einem stark vergrößerten Handyfoto siehst du sie.
Das Schadbild kommt vor den Tieren: feine helle Punkte auf der Blattoberseite, wie mit einer Nadel gestochen, manchmal bronzefarben. Später werden Blätter stumpf, silbrig grau oder gelb und fallen ab. Gespinste entstehen erst bei starkem Befall, als feine Fäden in den Blattachseln, zwischen Stiel und Stängel und über den Triebspitzen.
Zwei schnelle Tests:
Halt ein weißes Blatt Papier unter den Trieb und klopf das Blatt zweimal an. Was herunterfällt und dann krabbelt, sind Milben. Staub bleibt liegen.
Sprüh die Pflanze fein ein. Die Tropfen bleiben in den Gespinsten hängen und machen sie als Netz sichtbar.
Womit du Spinnmilben verwechseln kannst:
Sieh dir an
- 01Blattunterseiten gegen das Licht halten
- 02Feine helle Sprenkel auf der Blattoberseite
- 03Fäden in Blattachseln und über Triebspitzen
- 04Blatt über weißem Papier ausklopfen
- 05Pflanzen dicht am Heizkörper zuerst prüfen

Woher Spinnmilben kommen
Spinnmilben vermehren sich am schnellsten in warmer, trockener Luft, an Pflanzen, die zu wenig Wasser haben, und auf staubigen Blättern. In der Wohnung heißt das meist: eine Pflanze über dem Heizkörper in der Heizperiode.
Die University of Minnesota Extension nennt Spinnmilben den Zimmerpflanzenschädling Nummer eins. Sie gedeihen in warmer, trockener Luft, und genau die herrscht im Winter in geheizten Wohnungen. Ihr Rat: die Pflanzen regelmäßig kontrollieren, die Blätter dazu über weißem Papier abklopfen und nach orangefarbenen Pünktchen suchen, und Zimmerpflanzen den Winter über regelmäßig abwaschen.
Sie kommen mit neuen Pflanzen, mit Schnittblumen und im Sommer durchs offene Fenster. Hat eine Pflanze sie, wandern sie über sich berührende Blätter und lassen sich an Fäden zur nächsten tragen. Weibchen überdauern in Ritzen am Topfrand, auf der Fensterbank und in Pflanzenresten. So kommt eine gesäuberte Pflanze wieder zu Milben. Ja, auch in der obersten Erdschicht und in Laub darauf können sie überdauern.
Am häufigsten betroffen sind dünnblättrige Pflanzen, die Luftfeuchte mögen: Calathea und Maranta, Alocasia, Palmen, Efeu, Croton, Schefflera, Ficus, Dracaena, Yucca und Zitruspflanzen wie der Zitronenbaum. Im trockenen Winterzimmer trifft es auch Sukkulenten wie den Geldbaum.

Schritt für Schritt: vom sanftesten zum stärksten Mittel
- 1
Schritt 1. Pflanze trennen. Trag sie sofort aus der Gruppe.
- 2
Schritt 2. Gründlich abduschen. Dusch sie lauwarm ab, gezielt von unten gegen Blattunterseiten, Blattachseln und Triebspitzen, Topf schräg halten oder Erde in eine Tüte packen. Ein kräftiger Strahl spült einen großen Teil der Milben weg und zerreißt die Gespinste. Wiederhole das alle paar Tage, solange du behandelst.
- 3
Schritt 3. Die schlimmsten Blätter abschneiden. Grau gewordene, eingesponnene Blätter erholen sich nicht und tragen den größten Teil der Kolonie. Pack sie in eine Tüte und in den Restmüll, wisch Fensterbank, Übertopf und Untersetzer aus.
- 4
Schritt 4. Ein zugelassenes Mittel auf Kaliseifenbasis, wenn das Abduschen nicht reicht. Es trifft nur die direkt benetzten Milben. Behandle Blattunterseiten, Blattachseln und Blattstiele nach Gebrauchsanweisung. Manche Mittel erfassen Eier nicht. Wiederhole die Anwendung nur im angegebenen Abstand und teste zuerst eine kleine Stelle, die du nach ein bis zwei Tagen auf Blattschäden prüfst.
- 5
Schritt 5. Oder ein Mittel auf Rapsöl- oder Paraffinölbasis. Ölmittel ersticken die Milben unter einem Film und brauchen dieselbe lückenlose Benetzung. Auf behaarten Blättern, jungen Trieben und bereiften Sukkulenten können sie Flecken machen, also auch hier erst testen. Seifen und Öle nie in praller Sonne, über etwa 32 °C oder bei trockenem Ballen einsetzen.
- 6
Schritt 6. Raubmilben einsetzen. Die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis ist der Standard: Sie frisst alle Stadien der Spinnmilbe, wirkt am besten bei starkem Befall, Zimmertemperatur und mehr als 60 Prozent Luftfeuchte. Amblyseius (Neoseiulus) californicus kommt mit weniger Spinnmilben und trockeneren, kühleren Bedingungen besser zurecht und eignet sich zur Vorbeugung. Als Faustregel gilt etwa eine Raubmilbe auf zehn Spinnmilben. Eine Woche vorher nicht mehr spritzen und den Nützlingen mehrere Wochen geben. Florfliegenlarven sind eine genügsame Ergänzung. In einer Pflanzengruppe arbeiten Nützlinge zuverlässiger als an einem einzelnen Topf in trockener Heizungsluft.
- 7
Schritt 7. Ein zugelassenes Mittel gegen Spinnmilben. Helfen mehrere Runden Seife oder Öl nicht, setzt du ein Pflanzenschutzmittel ein, das für Zierpflanzen im Haus gegen Spinnmilben zugelassen ist, genau nach Gebrauchsanleitung. Allgemeine Insektenmittel sind die falsche Wahl: Manche töten die natürlichen Gegenspieler und machen den Befall schlimmer.
- 8
Schritt 8. Weiter kontrollieren. Alle zwei bis drei Tage an denselben Stellen nachsehen und gefundene Milben abspülen oder abwischen. Spritzmittel nur im Abstand der Gebrauchsanweisung wiederholen. Nach zwei Kontrollen ohne Fund kommt die Pflanze zurück. Die Nachbarpflanzen wochenlang mitprüfen.

Hausmittel gegen Spinnmilben im Check
Lauwarmes Wasser ist das wirksamste Hausmittel. Kräftig von unten abgeduscht und alle paar Tage wiederholt, hält es den Bestand klein.
Ein für Spinnmilben an Zimmerpflanzen zugelassenes Kaliseifenpräparat wirkt durch direkten Kontakt und muss die Tiere auch unter den Blättern und in den Blattachseln erreichen. Beachte Dosierung und Wiederholungsabstände der Gebrauchsanweisung. Haushaltsseife ist kein geeigneter Ersatz.
Spülmittel ist kein Ersatz. Seine Zusätze können Flecken und verbrannte Ränder machen.
Isopropylalkohol mit höchstens 70 Prozent tötet die Milben, die er benetzt, kann aber Blätter schädigen. Tupf ihn zuerst auf ein einzelnes Blatt und sieh es dir nach ein bis zwei Tagen an, bevor du mehr behandelst. Brennspiritus gehört nicht an Pflanzen. Für die ganze Pflanze sind wiederholtes Abwaschen und ein Mittel, dessen Etikett die Pflanze, Spinnmilben und den Innenraum abdeckt, der schonendere Weg.
Neemöl wirkt wie andere Öle über einen Film, braucht lückenlose Benetzung und mehrere Runden und kann empfindliche Blätter fleckig machen.
Höhere Luftfeuchte bremst die Milben, beendet aber keinen Befall. Die Bayerische Gartenakademie stuft das Besprühen mit Wasser als nicht gesichert wirksam ein. Nimm es als Vorbeugung.
Die Plastiktüte über der Pflanze treibt die Luftfeuchte hoch und ist ein beliebter Tipp. Sie bremst die Milben, aber in der stehenden feuchten Luft haben Fäulnis und Pilze leichtes Spiel, und eine unabhängige Untersuchung, dass sie einen Befall beendet, haben wir nicht gefunden. Wenn du es versuchst, dann nur wenige Tage und mit täglichem Lüften.
Essig, Milch, Natron und Backpulver haben keine belastbare Wirkung gegen Spinnmilben und können Blätter verbrennen.

Wie lange es dauert
Bei 21 °C braucht eine Spinnmilbe vom Ei bis zum erwachsenen Tier etwa 12 Tage, bei 10 °C etwa 55. In warmer, trockener Heizungsluft ist eine Generation in weniger als einer Woche durch, deshalb steigt die Zahl so schnell.
Die Bekämpfung dauert oft mehrere Wochen. Kontrolliere alle zwei bis drei Tage und entferne gefundene Milben. Wiederhole Spritzmittel nur im Abstand der Gebrauchsanweisung. Auch Raubmilben brauchen Zeit und die Bedingungen des Anbieters. Beobachte neue Blätter auf frische Sprenkel und kontrolliere weiter, auch wenn zwei Prüfungen ohne Fund bleiben.
Wie gefährlich sind Spinnmilben?
Für Menschen und Haustiere nicht. Spinnmilben saugen nur an Pflanzen. Sie beißen weder Menschen noch Katzen oder Hunde.
Für Pflanzen schon. Ein leichter Befall schwächt die Pflanze, ein starker saugt die Blätter leer, lässt sie vertrocknen und abfallen, und eine stark geschädigte Pflanze kann eingehen. Deshalb zählt bei Spinnmilben Tempo mehr als bei den meisten anderen Schädlingen.
Ob eine Pflanze selbst für Haustiere unbedenklich ist, steht in ihrer Pflegeanleitung.
Was Spinnmilben nicht mögen: so beugst du vor
Spinnmilben mögen keine kühle, feuchte Luft, keine sauberen Blätter und keine gut gewässerten Pflanzen.
Wann du die Pflanze aufgibst
Aufgeben solltest du eine Pflanze, die größtenteils grau und eingesponnen ist, nach mehreren Behandlungsrunden die anderen immer wieder ansteckt und leicht zu ersetzen ist. Beratungsstellen raten bei starkem Befall oft dazu, die Pflanze zu entsorgen statt sie monatelang zu behandeln. Pack sie in eine Tüte, bevor du sie durch die Wohnung trägst.
Eine wertvolle oder große Pflanze ist die Wochen wert: kräftig auf die gesunden Teile zurückschneiden, abduschen, in Runden behandeln und Raubmilben einsetzen.
Was nach dem Befall bleibt
Gesprenkelte und silbrig graue Blätter werden nicht wieder grün. Sie bleiben so, bis sie abfallen, und du schneidest sie nur weg, wenn die Pflanze genug gesundes Laub behält.
Der neue Trieb zeigt dir, ob du durch bist. Kommt er gleichmäßig grün und ohne Punkte, war die Behandlung erfolgreich.
Eine stark geschwächte Pflanze braucht danach Zeit statt Dünger. Stell sie hell, gieß nach Fingerprobe und warte mit dem Düngen, bis sie wieder wächst.
Ob eine Pflanze für Haustiere oder Kinder unbedenklich ist, steht in ihrer eigenen Pflegeanleitung. Bei Verdacht auf eine Vergiftung ist eine Tierärztin oder ein Arzt die richtige Adresse.
Neue Pflanzen und Geschenke prüfen
Neue Pflanzen, Geschenkpflanzen und Schnittblumen sind der übliche Weg, auf dem Spinnmilben in die Wohnung kommen, und eine blühende Pflanze in Folie winkt man leicht durch. Prüf sie an dem Tag, an dem sie ankommt, bevor sie zu deinen anderen Pflanzen kommt.
Nimm Folie oder Papier ab und wirf beides weg. Dreh am hellen Fenster fünf oder sechs Blätter um und sieh dir die Unterseite entlang der Mittelrippe an, danach die Blattachseln und die Triebspitzen. Helle Sprenkel auf der Oberseite sind der Grund, genauer hinzusehen.
Klopf zwei oder drei Triebe über einem weißen Blatt Papier ab und warte ein paar Sekunden. Pünktchen, die loslaufen, sind Milben. Im Herbst und Winter sind sie oft orange oder rot.
Für den genauen Blick nimmst du eine Lupe oder die Handykamera mit voller Vergrößerung. Milben haben acht Beine und einen ovalen Körper, die Eier sind winzige durchsichtige Kügelchen, und daneben liegen weiße Häutungsreste unter dem Blatt. Gespinste in den Blattachseln bedeuten, dass die Kolonie schon groß ist.
Danach steht die Pflanze zwei bis vier Wochen in einem anderen Raum oder zumindest so, dass ihre Blätter keine andere Pflanze berühren, und du prüfst sie alle zwei bis drei Tage. Eine saubere erste Kontrolle schließt Eier nicht aus.
Wann du wieder nachsiehst
Schreib dir die nächste Kontrolle auf, sobald du Milben findest oder eine Pflanze nach Hause bringst. Während der Behandlung ist sie zwei bis drei Tage nach jedem Abduschen fällig. Duschst du am Samstag, siehst du am Montag oder Dienstag nach, an denselben Blattunterseiten, Achseln und Triebspitzen.
Nach zwei Kontrollen ohne Fund hintereinander darf die Pflanze an ihren Platz zurück. Ab dann siehst du dir die Unterseiten deiner anfälligen Pflanzen einmal pro Woche an, bis im Frühjahr die Heizung ausgeht. Neuer Austrieb ohne frische Sprenkel zeigt dir, dass die Pflanze durch ist.
Eine neue oder geschenkte Pflanze prüfst du am Tag ihrer Ankunft, drei oder vier Tage später noch einmal und dann wöchentlich, bis ihre zwei bis vier Wochen allein vorbei sind.
Wenn du Botanicaly nutzt, kannst du mit „Frag nach dieser Pflanze“ (Pro) das Blatt fotografieren und eine Frage dazu stellen. Botanicaly liest das Foto zusammen mit den Pflegeangaben, die du für diese Pflanze gespeichert hast, schlägt mögliche Ursachen vor und was du zuerst versuchen kannst, und sagt dir, wann du wieder nachsehen solltest. Ein Foto bestätigt Milben nicht so sicher wie der Papiertest, und keine App kann versprechen, dass eine Behandlung wirkt. Deshalb entscheiden weiterhin die Kontrollen auf dieser Seite. Alles hier funktioniert auch ohne die App.
Passende Pflanzen
GoldfruchtpalmeDypsis lutescensHaustiersicher
Gemeiner EfeuHedera helixGiftig für Haustiere
Gerandeter DrachenbaumDracaena marginataGiftig für Haustiere
Wunderstrauch (Kroton)Codiaeum variegatumGiftig für Haustiere
FensterblattMonstera deliciosaGiftig für Haustiere
ZitronenbaumCitrus limonGiftig für Haustiere
Weiterlesen
Häufige Fragen
Was hilft schnell gegen Spinnmilben?
Ein kräftiger lauwarmer Wasserstrahl kann Milben und Eier entfernen, erwischt aber selten alle versteckten Tiere. Wiederhole Waschungen und Kontrollen. Zugelassene Kontaktmittel treffen nur die direkt benetzten Tiere, und manche erfassen Eier nicht. Wähle bei Bedarf ein für Spinnmilben an Zimmerpflanzen zugelassenes Mittel und wiederhole es nach Gebrauchsanweisung.
Welches Tier frisst Spinnmilben?
Vor allem Raubmilben: Phytoseiulus persimilis frisst alle Stadien, Amblyseius californicus eignet sich zur Vorbeugung. Auch Florfliegenlarven und eine kleine Gallmücke fressen Spinnmilben. Alle gibt es für den Innenraum zu kaufen.
Woher kommen plötzlich Spinnmilben?
Meist mit einer neuen Pflanze oder mit Schnittblumen, im Sommer auch durchs offene Fenster. Warme, trockene Heizungsluft lässt sie dann schnell explodieren.
Wie lange dauert es, bis Spinnmilben weg sind?
Meist mehrere Wochen. In warmer Zimmerluft entwickeln sich Milben schnell. Kontrolliere regelmäßig und wiederhole Spritzmittel nur nach Gebrauchsanweisung, bis die Nachkontrollen keine Milben mehr zeigen. Prüf auch neue Blätter und Nachbarpflanzen.
Können Spinnmilben auch in der Erde sein?
Ja, Weibchen überdauern in Pflanzenresten, Ritzen am Topfrand und der obersten Erdschicht. Räum Laub von der Erde und wisch Topfrand, Übertopf und Fensterbank aus, wenn du behandelst.
Wie gefährlich sind Spinnmilben?
Für Menschen, Katzen und Hunde gar nicht, sie leben nur an Pflanzen. Für die Pflanze kann ein starker Befall tödlich sein.
Welche Hausmittel helfen gegen Spinnmilben?
Wiederholtes lauwarmes Abduschen oder Abwischen ist der erste Schritt. Reicht das nicht, verwende ein für Spinnmilben an Zimmerpflanzen zugelassenes Präparat nach Gebrauchsanweisung. Selbst gemischte Haushaltsseifen und Spülmittel können Blätter verbrennen.
Was ist das beste Mittel gegen Spinnmilben?
Trenne die Pflanze, dusch die Blattunterseiten wiederholt ab und kontrolliere regelmäßig. Nutze bei Bedarf ein für Spinnmilben an Zimmerpflanzen zugelassenes Mittel nach Gebrauchsanweisung und teste es zuerst an einer kleinen Stelle. Raubmilben brauchen die Bedingungen des Anbieters. Einen festen Spritzabstand gibt es nicht für alle Produkte.
Wie prüfe ich eine neue Pflanze auf Spinnmilben?
Dreh am hellen Fenster mehrere Blätter um und sieh dir die Unterseite entlang der Adern an, dann Blattachseln und Triebspitzen. Klopf ein paar Triebe über weißem Papier ab. Pünktchen, die laufen, sind Milben. Stell die Pflanze zwei bis vier Wochen getrennt und prüf sie alle zwei bis drei Tage.
Zuletzt geprüft:

