Vermehrung

Rosmarin vermehren

Nimm einen gesunden, grünen, nicht blühenden Rosmarin-Trieb unterhalb eines Knotens. Bewurzele ihn in durchlässigem Substrat und halte den Steckling geschützt, bis Wurzeln entstehen.

PflanzenidentitätRosmarinus officinalisRosmarin

Zuerst prüfen

Wähle biegsamen grünen Wuchs statt eines alten verholzten Stängels und pflanze erst um, wenn ein kräftiges Wurzelsystem und neuer Wuchs erscheinen.

Entferne die unteren Blätter, stecke den Stängel in leicht feuchtes, nicht nasses Substrat und decke ihn mit einem durchsichtigen Feuchtigkeitsbeutel ab. Topfe ihn nach kräftiger Wurzelbildung um.

Was unklar bleibt Die NCSU-Methode schätzt vier bis sechs Wochen und 30–50 % Bewurzelung, ist aber keine Garantie. Sortenabhängige Raten und ein dauerhafter Weg für die Zimmerhaltung bleiben unbekannt.

Geeignetes Pflanzenmaterial

Verwende gesunde, grüne, biegsame, nicht blühende Kopfstecklinge von einer etablierten Pflanze, meist etwa 3–8 Zoll lang. Schneide unterhalb eines Knotens und vermeide ältere verholzte Stängel.

Vermehrungsmethode und Bedingungen

Bewurzele Stängelstecklinge in einem sauberen, gut drainierten torffreien oder perlitebasierten Substrat. Eine Wassermethode wird ebenfalls beschrieben, aber die Blätter müssen über dem Wasser bleiben.

Halte den Steckling an einem hellen, aber geschützten Platz ohne volle Sonne und starken Wind. Das Substrat soll leicht feucht, aber nicht gesättigt sein. Ein durchsichtiger Beutel kann während der Wurzelbildung die Luftfeuchtigkeit halten.

Bereite einen durchlässigen Topf und ein passendes Substrat vor, wähle einen nicht blühenden grünen Trieb, schneide unterhalb eines Knotens, entferne die unteren Blätter, stecke den Stängel ein, schließe eine durchsichtige Feuchtigkeitsabdeckung, prüfe alle paar Tage die Feuchtigkeit und topfe nach kräftiger Wurzelbildung um.

Erfolg und Misserfolg erkennen

Nach der NCSU-Methode werden Wurzeln in etwa 4–6 Wochen erwartet. Ein kräftiges Wurzelsystem und neuer Wuchs sind die praktischen Zeichen, den Steckling in einen eigenen Topf zu setzen.

Ein Steckling, der austrocknet oder im ungefähren Bewurzelungsfenster der Quelle noch kein kräftiges Wurzelsystem hat, ist noch nicht bereit zum Umpflanzen. Nicht jeder Steckling wird Wurzeln bilden.

Nachsorge und Hygiene

Sobald die Wurzeln kräftig sind, setze jeden Steckling in einen gut drainierten Topf. Laut NCSU kann die Pflanze später ins Freie, während Wisconsin Extension auch Töpfe oder einen sonnigen Platz im Freien nennt.

Verwende einen sauberen, durchlässigen Topf und desinfiziere das Schneidwerkzeug, bevor du junge Triebe schneidest.

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