Glücksfeder vermehren
Zamioculcas zamiifolia
Die Glücksfeder lässt sich im Frühjahr oder Sommer am besten durch Teilung vermehren. Jede neue Pflanze hat bereits eigene Wurzeln, eine Bewurzelungsphase entfällt.

Giftig für Haustiere

Vermehrung durch Teilung
Bei der Teilung zerlegst du im Frühjahr den Wurzelballen, sodass jeder Abschnitt eigene Wurzeln und Triebe erhält. Die neuen Pflanzen wachsen schnell an, weil sie bereits über ein ausgereiftes Wurzelsystem verfügen.
- 01
Teile, wenn die Erde fast trocken ist. Trockene Wurzeln lassen sich sauberer trennen, und die Schnittstellen verschließen sich, bevor sie mit Wasser in Berührung kommen.
- 02
Löse die Pflanze vorsichtig aus dem Topf. Sitzt sie fest, fahre mit einem Messer an der Innenkante entlang.
- 03
Schüttle lose Erde ab, um das Wurzelsystem freizulegen. Bei horstbildenden Pflanzen erkennst du einzelne Kronen oder Wachstumspunkte.
- 04
Zupfe die Horste dort, wo es geht, von Hand auseinander. Bei fest verwachsenen Wurzeln nutze ein sauberes, scharfes Messer oder eine Gartenschere: jeder Abschnitt braucht mindestens einen gesunden Trieb und einen ordentlichen Anteil an Wurzeln.
- 05
Topfe jedes Teilstück in frische, gut durchlässige Blumenerde ein, in derselben Tiefe, in der es vorher stand.
- 06
Warte ein paar Tage mit dem ersten Gießen, damit sich abgebrochene Wurzeln verschließen können. Gieße dann sparsam und halte die Teilstücke 1–2 Wochen lang von starker direkter Sonne fern. Dünge im ersten Monat nicht.
- 07
Neuer Austrieb zeigt, dass sich die Pflanze angepasst hat. Nach 4–6 Wochen kannst du zur normalen Pflege übergehen.

Blattstecklinge
Die Glücksfeder lässt sich aus einzelnen Fiederblättchen ziehen. Ein Fiederblättchen in feuchter Erde bildet zuerst Wurzeln und an seinem Fuß ein kleines Rhizom, dann einen neuen Trieb. Das kann mehrere Monate dauern.
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Wähle einen gesunden, ausgewachsenen Stiel. Im Frühjahr und Sommer geht es am schnellsten.
- 02
Schneide den Stiel mit einer sauberen, scharfen Schere an seinem Ansatz ab und zupfe oder schneide dann die Fiederblättchen so ab, dass jedes sein kurzes Stielchen behält.
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Lass die Fiederblättchen 2–5 Tage an einem trockenen, schattigen Platz liegen, bis die Schnittstellen abgetrocknet und verschlossen sind.
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Stecke jedes Fiederblättchen aufrecht, mit dem Stielende etwa 1 cm tief, in einen kleinen Topf mit durchlässiger, angegossener Erde.
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Halte die Erde leicht feucht, nie nass, und decke den Topf nicht ab.
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Stelle sie an einen hellen, indirekten Standort ohne direkte Sonne.
- 07
Wurzelt meist in 13–19 Wochen. Warte, bis sich am Fuß auch ein kleines Rhizom gebildet hat, bevor du umtopfst: Der erste neue Trieb kann mehrere Monate auf sich warten lassen.
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Häufige Fragen
Wie lässt sich die Glücksfeder am besten vermehren?
Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia): Am zuverlässigsten vermehrst du die Pflanze durch Teilung. Das kann anspruchsvoll sein: Geduld und die richtigen Bedingungen sind entscheidend.
Wann sollte die Glücksfeder vermehrt werden?
Am besten vom Frühjahr bis in den Sommer, wenn die Pflanze aktiv wächst und am schnellsten Wurzeln bildet.
Wie lange dauert es, bis die Glücksfeder Wurzeln bildet?
Teilung und die Trennung von Ablegern funktionieren schnell, weil jeder neue Abschnitt bereits ein eigenes Wurzelsystem hat: es geht nicht ums Bewurzeln von Grund auf, sondern ums Wiedereinwurzeln.
Die Methode beruht auf gärtnerischem Wissen zur Gattung und passt für die allermeisten Pflanzen dieser Art.
7 Schritte · 4–6 Wochen · Zuletzt geprüft:


