Pflegeanleitung für Glücksfeder

So hältst du Glücksfeder zu Hause gesund: wie viel Wasser und Licht die Pflanze braucht und wie du häufige Probleme früh erkennst.

#5 · Beliebte Zimmerpflanzen in Deutschland

Auf einen Blick

Licht
Verträgt wenig Licht
Übliches Intervall
Alle 21 Tage (Sommer)
Alle 45 Tage (Winter)
Klima
18–29 °C
Luftfeuchtigkeit
30–60 %
Haustiersicherheit
Giftig für Katzen und Hunde
Wissenschaftlicher Name
Zamioculcas zamiifolia
Zamioculcas zamiifolia

Wann und wie viel Wasser

Gieße Glücksfeder, wenn sich die obersten 7 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 21 Tage. Im Winter machst du langsamer und gießt alle 45 Tage. Nimm zimmerwarmes Wasser und lass überschüssiges Wasser ablaufen: lass den Topf nie im Wasser stehen.

Licht und Standort

Glücksfeder verträgt wenig Licht, wächst aber bei mittlerem Licht schneller. Ein passender Standort ist 3–4 Meter von einem Nordfenster entfernt, oder nahe einem beliebigen Fenster mit indirektem Licht.

Düngen

Dünge Glücksfeder alle 90 Tage, solange die Pflanze aktiv wächst. Verwende einen ausgewogenen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen, nur halb so stark dosiert wie auf dem Etikett angegeben, und nur auf bereits feuchter Erde. Dünger auf trockenen Wurzeln kann sie verbrennen.

Pausiert das Wachstum, lass den Dünger weg und gönn ihr eine Pause.

Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Glücksfeder fühlt sich zwischen 18 und 29 °C wohl. Unter 10 °C nehmen die Blätter Schaden, deshalb halte sie fern von kalter Zugluft und unbeheizten Räumen.

Sie gedeiht am besten bei 30–60% Luftfeuchtigkeit. Besprühen ist nicht nötig.

Häufige Probleme

Die folgenden Hinweise zeigen, was du zuerst prüfen solltest.

Ein Problem diagnostizieren

Giftig für Haustiere?

Ja. Halte sie außer Reichweite.

Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.

Glücksfeder: Vollständiger Ratgeber zur Giftigkeit →

Haustiersichere Alternativen mit ähnlichem Licht

Häufige Fragen

Wie oft sollte Glücksfeder gegossen werden?

Gieße Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia), wenn sich die obersten 7 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 21 Tage. Im Winter machst du langsamer und gießt alle 45 Tage.

Wie viel Licht braucht Glücksfeder?

Glücksfeder verträgt wenig Licht, wächst aber bei mittlerem Licht schneller. Ein passender Standort ist 3–4 Meter von einem Nordfenster entfernt, oder nahe einem beliebigen Fenster mit indirektem Licht.

Ist Glücksfeder sicher für Katzen und Hunde?

Die Pflanze enthält unlösliche Calciumoxalat-Kristalle. Beim Kauen kann das zu Reizungen im Maul, Speichelfluss und Erbrechen führen. Halte Glücksfeder außerhalb der Reichweite von Haustieren, oder wähle eine ungiftige Alternative wie Bergpalme und Schusterpalme.

Glücksfeder: Warum werden die Blätter gelb oder hängen herunter?

Bei Glücksfeder bedeuten gelbe und weiche Blätter meist zu viel Wasser. Typische Anzeichen: gelbe Stängel an der Basis, matschige Rhizome und Blätter fallen mit leichtem Schütteln ab. Lass die Erde zwischen den Gießvorgängen weiter abtrocknen und prüf die Drainage. Zu wenig Wasser sieht anders aus: Blätter kräuseln sich nach innen, Stängel verlieren Festigkeit und Spitzen werden braun. Dann gieße etwas häufiger. Der Botanicaly Bot in Botanicaly Pro hilft dir, sichtbare Anzeichen auf einem Foto einzuschätzen, und schlägt mögliche Ursachen vor.

Quellen4 Referenzen

Zuletzt geprüft: 2026-09-21

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