Pflegeanleitungen

Glücksfeder – Pflegeanleitung Zamioculcas zamiifolia

So ziehst und pflegst du Glücksfeder zu Hause.

Licht
Verträgt wenig Licht
Gießen (Sommer)
Alle 7 bis 10 Tage
Gießen (Winter)
Alle 14 bis 21 Tage
Haustiersicherheit
Giftig für Katzen und Hunde
Schwierigkeit
Leicht
Wissenschaftlicher Name
Zamioculcas zamiifolia
Herkunft
Ostafrika
Luftfeuchtigkeit
30–60 %

Notiz aus der Praxis

Erstmals 1828 beschrieben, aber als Zierpflanze lange ignoriert, bis niederländische Gärtnereien sie 1996 kommerziell vermehrten. Sie speichert Wasser in kartoffelähnlichen Rhizomen.

Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) – ein gesundes Exemplar, drinnen fotografiert

Wann und wie viel Wasser

Gieße Glücksfeder, wenn sich die obersten 2 bis 3 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 7 bis 10 Tage; im Winter machst du langsamer und gießt alle 14 bis 21 Tage. Nimm zimmerwarmes Wasser und lass überschüssiges Wasser ablaufen – lass den Topf nie im Wasser stehen.

  • Alle 14 bis 21 Tage
  • Alle 7 bis 10 Tage

Der echte Rhythmus hängt von drei Dingen ab, die kein Kalender sieht: dem tatsächlichen Licht am Standort der Pflanze, Größe und Material des Topfes (Terrakotta trocknet schneller als glasierte Keramik) und der Luftfeuchtigkeit bei dir zu Hause. Die Botanicaly-App passt den Plan bei jeder Erinnerung an diese Signale an.

Wie hell der Standort sein sollte

Glücksfeder verträgt wenig Licht, wächst aber bei mittlerem Licht schneller. Der ideale Lux-Bereich liegt bei 500–2.000 Lux. Ein passender Standort ist 3–4 Meter von einem Nordfenster entfernt, oder nahe einem beliebigen Fenster mit indirektem Licht.

Düngen

Dünge Glücksfeder alle 90 Tage, solange sie aktiv wächst. Verwende einen ausgewogenen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen, nur halb so stark dosiert wie auf dem Etikett angegeben, und nur auf bereits feuchter Erde. Dünger auf trockenen Wurzeln kann sie verbrennen. Pausiert das Wachstum, lass den Dünger weg und gönn ihr eine Pause.

Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Glücksfeder fühlt sich zwischen 18 und 29°C wohl. Unter 10°C nehmen die Blätter Schaden, deshalb halte sie fern von kalter Zugluft und unbeheizten Räumen.

Sie gedeiht am besten bei 30–60% Luftfeuchtigkeit. Besprühen ist nicht nötig.

Häufige Probleme

Die meisten Probleme mit Glücksfeder hängen mit dem Gießen zusammen – so liest du es an den Blättern ab.

Anzeichen für zu viel Wasser

Achte auf

  • Gelbe Stängel an der Basis
  • Matschige Rhizome
  • Blätter fallen mit leichtem Schütteln ab
  • Stinkende Erde

Lass die Erde zwischen den Gießvorgängen weiter abtrocknen und sorg dafür, dass der Topf gut abläuft – nasse Wurzeln sind die übliche Ursache.

Anzeichen für zu wenig Wasser

Achte auf

  • Blätter kräuseln sich nach innen
  • Stängel verlieren Festigkeit
  • Spitzen werden braun
  • Pflanze wirkt schrumpelig

Gieße etwas häufiger und lass die Erde nicht zu lange knochentrocken werden.

Giftig für Haustiere?

JaGiftig für Haustiere.

Die Pflanze enthält unlösliche Calciumoxalat-Kristalle, was beim Kauen zu Reizungen im Maul, Speichelfluss und Erbrechen führt. Halte Glücksfeder außerhalb der Reichweite von Haustieren, oder wähle eine ungiftige Alternative wie Rundblättrige Korbmarante, Pfeilwurz (Marante) und Kletterfeige.

Haustiersichere Alternativen mit ähnlichem Licht: Rundblättrige Korbmarante, Pfeilwurz (Marante), Kletterfeige. Alle haustiersicheren Alternativen ansehen →

Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.

Vermehrung

Möchtest du Glücksfeder vermehren?

  1. Wässere die Pflanze am Tag vor der Teilung gründlich – gut hydrierte Wurzeln sind widerstandsfähiger.
  2. Löse die Pflanze vorsichtig aus dem Topf.
  3. Schüttle lose Erde ab, um das Wurzelsystem freizulegen.
So vermehrst du Glücksfeder — Schritt-für-Schritt-Anleitung →

Häufige Fragen

Wie oft sollte Glücksfeder gegossen werden?

Gieße Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia), wenn sich die obersten 2 bis 3 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 7 bis 10 Tage; im Winter machst du langsamer und gießt alle 14 bis 21 Tage. Die Botanicaly-App stimmt das weiter auf das tatsächliche Licht, die Topfgröße und das lokale Wetter bei dir zu Hause ab.

Wie viel Licht braucht Glücksfeder?

Glücksfeder verträgt wenig Licht, wächst aber bei mittlerem Licht schneller. Der ideale Lux-Bereich liegt bei 500–2.000 Lux. Ein passender Standort ist 3–4 Meter von einem Nordfenster entfernt, oder nahe einem beliebigen Fenster mit indirektem Licht.

Ist Glücksfeder sicher für Katzen und Hunde?

Die Pflanze enthält unlösliche Calciumoxalat-Kristalle, was beim Kauen zu Reizungen im Maul, Speichelfluss und Erbrechen führt. Halte Glücksfeder außerhalb der Reichweite von Haustieren, oder wähle eine ungiftige Alternative wie Rundblättrige Korbmarante, Pfeilwurz (Marante) und Kletterfeige.

Warum werden Blätter von Glücksfeder gelb oder hängen herunter?

Bei Glücksfeder bedeuten gelbe und weiche Blätter meist zu viel Wasser. Typische Anzeichen: gelbe Stängel an der Basis, matschige Rhizome und Blätter fallen mit leichtem Schütteln ab. Lass die Erde zwischen den Gießvorgängen weiter abtrocknen und prüf die Drainage. Zu wenig Wasser sieht anders aus: Blätter kräuseln sich nach innen, Stängel verlieren Festigkeit und Spitzen werden braun. Dann gieße etwas häufiger. Botanicalys Plant Doctor kann das anhand eines Fotos diagnostizieren.

Botanicaly

Ein Gießplan, der dein Zuhause kennt.

Du musst die Pflege von Glücksfeder nicht jedes Mal von Grund auf neu planen. Botanicaly nutzt die gespeicherten Bedingungen und den Pflegeverlauf für den nächsten Schritt. Die Pflanzenbestimmung ist kostenlos. Pro ergänzt Plant Doctor und Weather-smart care.

Beispiel aus der Botanicaly-App · Glücksfeder
Heute · Glücksfeder Pflege aktualisiert

Noch nass

In 2 Tagen erneut prüfen

Botanicaly aktualisiert den nächsten Schritt, wenn die Erde noch nicht trocken ist.

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Dieser Ratgeber folgt etablierten Pflegeempfehlungen und den offiziellen ASPCA-Referenzen zur Haustiersicherheit. So verifizieren wir unsere Pflanzendaten → · Zuletzt geprüft: 2026-08-07

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