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Hanfpalme überwintern

Trachycarpus fortunei

Kurz gesagt

Die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) ist eine der frosthärtesten Palmen. Eine ausgepflanzte Pflanze verträgt laut RHS etwa minus 10 bis minus 15 °C, braucht aber Schutz vor kaltem Wind und strengem Frost. Im Kübel friert der Wurzelballen viel schneller durch: Pack den Topf ein oder stell die Palme kühl und hell ins Haus.

Chinesische Hanfpalme
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Haustiersicher

Hanfpalme überwintern

  1. 01

    Wie frosthart ist die Hanfpalme?

    Für eine Palme ist sie sehr winterhart. Die RHS stuft sie als hart in fast ganz Großbritannien ein, auch in strengen Wintern, mit etwa minus 10 bis minus 15 °C. Sie braucht aber Schutz vor starkem, kaltem Wind und vor strengem Frost.

    Junge Pflanzen sind empfindlicher als ältere, eingewachsene.

  2. 02

    Hanfpalme im Kübel überwintern

    Im Kübel greift der Frost den Wurzelballen von allen Seiten an, und Wurzeln reagieren empfindlicher auf Minusgrade als Stamm und Blätter. Ein Topf braucht deshalb mehr Schutz als eine ausgepflanzte Palme.

    Bleibt der Kübel draußen, wickle ihn in mehrere Lagen Noppenfolie oder eine Kokosmatte, oder stell ihn in einen größeren Behälter mit Laub, Stroh oder Rindenmulch im Zwischenraum. Bedeck die Erde etwa 10 cm hoch mit Laub. Das Abzugsloch muss frei bleiben. Ein windgeschützter Platz an der Hauswand hilft zusätzlich.

  3. 03

    Hanfpalme im Haus überwintern

    In kalten Regionen kann eine Hanfpalme im großen Kübel im Haus überwintern. Wähle einen hellen, kühlen Raum. Nach Botanicalys Pflanzendaten ist ein kühler Raum kein Problem, solange es über 0 °C bleibt. Je dunkler der Raum, desto kühler sollte er sein.

    Räum sie so spät wie möglich ein und kontrolliere sie vorher auf Schädlinge.

  4. 04

    Ausgepflanzte Hanfpalme schützen

    Pflanze sie an einen geschützten Platz in voller Sonne oder leichtem Halbschatten. Starker Wind zerreißt die Blätter, kalter, trockener Wind schadet ihr im Winter zusätzlich.

    Bei strengem Frost braucht auch eine ausgepflanzte Palme Schutz, vor allem solange sie jung ist.

  5. 05

    Gießen und Düngen im Winter

    Im Winter braucht sie deutlich weniger Wasser. Gieße einen Topf erst, wenn die obersten 5 cm Erde trocken sind, und lass nie Wasser im Untersetzer stehen. Staunässe kann zu Wurzelfäule führen.

    Solange sie im Winter nicht wächst, braucht sie keinen Dünger.

  6. 06

    Schädlinge und Schnitt

    Ernste Schädlinge sind selten. Im Winterquartier können Schildläuse und Palmen-Blattläuse auftreten.

    Ein Rückschnitt ist laut RHS nicht nötig.

  7. 07

    Wann darf die Hanfpalme wieder raus?

    Eine im Haus überwinterte Palme kommt bei milden Temperaturen, oft schon im März oder April, zuerst tagsüber raus, an einen halbschattigen Platz. Halte für kalte Nächte ein Vlies bereit und räum sie bei Frost wieder ein.

  8. 08

    Häufige Fehler beim Überwintern

    Kübel ohne Schutz: Im Topf friert der Wurzelballen viel schneller durch als im Beet.

    Staunässe: Ein verstopftes Abzugsloch oder Wasser im Untersetzer lässt die Wurzeln faulen.

    Windiger Platz: Kalter, trockener Wind schadet den Blättern im Winter zusätzlich.

Häufige Fragen

Ist die Hanfpalme winterhart?

Ja, für eine Palme sehr. Ausgepflanzt verträgt sie laut RHS etwa minus 10 bis minus 15 °C, braucht aber Schutz vor kaltem Wind und strengem Frost.

Kann die Hanfpalme im Kübel draußen überwintern?

Ja, mit eingepacktem Kübel, Laub auf der Erde, freiem Abzugsloch und einem windgeschützten Platz. Im Topf friert der Wurzelballen schneller durch als im Beet.

Kann ich die Hanfpalme im Haus überwintern?

Ja, in einem hellen, kühlen Raum. Ein kühler Raum ist kein Problem, solange es über 0 °C bleibt.

Muss man die Hanfpalme im Winter gießen?

Ja, aber wenig. Gieße erst, wenn die obersten 5 cm Erde trocken sind, und vermeide Staunässe.

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Quellen5 Referenzen

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