Pflege

Amaryllis richtig pflegen

Gieße eine Zimmer-Amaryllis zunächst sparsam, bis neue Blätter erscheinen, und danach regelmäßig bei hellem, gefiltertem Licht.

PflanzenidentitätHippeastrum hybridsAmaryllis

Zuerst prüfen

Prüfe Zwiebel, Blätter und Untersetzer. Eine zu tief gesetzte Zwiebel, zu viel Wasser, Schatten oder zu frühes Austrocknen können die Blüte beeinflussen.

Lass zwei Drittel der Zwiebel über dem Substrat sichtbar, lass überschüssiges Wasser ablaufen, dünge nach der Blüte während des Wachstums und reduziere das Gießen zur Ruhephase am Saisonende.

Was unklar bleibt Hippeastrum-Hybriden unterscheiden sich. Dünge- und Umtopfintervalle hängen von Sorte, Region und Bedingungen im Zimmer ab. Ein einziges Intervall gilt nicht für jede Zwiebel.

Licht und Temperatur

Gib der Amaryllis im Zimmer helles, gefiltertes Licht. Eine von der RHS genannte Hybride verträgt auch volle Sonne. Schütze das Laub jedoch vor zu intensiver Sonne, die es verbrennen kann.

Halte dich an die Temperaturfolge der Zimmerhinweise: nach dem Pflanzen etwa 21 °C, während der Blüte 15–18 °C und anschließend etwa 13 °C für acht bis zehn Wochen in der Ruhephase zum Saisonende.

Gießen, Drainage und Umtopfen

Gieße nach dem Pflanzen sparsam, bis neue Blätter erscheinen. Danach regelmäßig gießen, ohne Wasser im Untersetzer stehen zu lassen. Während der Ruhephase zum Saisonende das Gießen reduzieren oder einstellen.

Verwende torffreie John-Innes-Erde Nr. 2 oder Universalerde in einem Topf, der nur wenig größer als die Zwiebel ist, und lasse etwa zwei Drittel der Zwiebel über der Oberfläche. Topfe nach der Blüte um. Je nach Quelle wird alle zwei bis drei oder alle drei bis fünf Jahre umgetopft.

Düngen und aktives Wachstum

Dünge während des aktiven Wachstums nach der Blüte. Die RHS empfiehlt je nach Quelle entweder wöchentlich einen ausgewogenen Flüssigdünger oder für eine benannte Hybride alle zwei Wochen ein verdünntes Produkt. Minnesota beschreibt monatliches Düngen im Zimmer. Richte dich daher nach dem Etikett des gewählten Produkts.

Häufige sichtbare Probleme

Ausbleibende Blüte kann auf zu viel Schatten, zu frühes Austrocknen oder zu wenig Wasser im vorausgehenden Sommer folgen. Zwiebelmilben, Narzissenfliegenlarven und Pilzkrankheiten sind als Probleme aufgeführt.

Sicherheit für Haustiere

Die ASPCA führt Hippeastrum spp. wegen Lycorin und anderer Alkaloide als giftig für Hunde und Katzen. Erbrechen, Speicheln und Durchfall sind vermerkt. Die Zwiebel ist der giftigste Teil. Pferde werden im Eintrag nicht eingestuft.

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Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.