Vermehrung

Hippeastrum-Hybriden vermehren

Für eine Zimmer-Amaryllis ist eine Tochterzwiebel die beste Wahl, wenn sie vorhanden ist und der Klon erhalten bleiben soll. Samen erzeugen Variation. Zwiebelstücke oder Zwiebelschuppen eignen sich für gesunde Zwiebeln ohne brauchbare Tochterzwiebeln.

PflanzenidentitätHippeastrum hybridsAmaryllis

Zuerst prüfen

Wähle eine feste, gesunde Zwiebel oder Tochterzwiebel. Beim Schneiden muss jedes Teilstück Gewebe der Basalplatte behalten. Samen entstehen nach Bestäubung, und das Hybridetikett sollte an der Pflanze bleiben.

Trenne eine Tochterzwiebel während der Ruhephase ab und setze sie in einen Topf, der nur wenig breiter als die Zwiebel ist.

Was unklar bleibt Es gibt kein festgelegtes Verfahren für die Reinigung eines Haushaltsmessers, keinen hybrid-spezifischen Zeitpunkt, keine vergleichende Erfolgsquote und keine allgemeingültige Temperatur- oder Luftfeuchteeinstellung.

Geeignetes Pflanzenmaterial

Am einfachsten ist eine gesunde, feste Tochterzwiebel, die neben der Mutterzwiebel entstanden ist. Eine große gesunde Zwiebel kann auch durch Zwiebelstückung oder Doppelschuppenvermehrung genutzt werden. Samen sind nach Bestäubung möglich. Das Hybridetikett erhalten.

Vermehrungsmethode und Bedingungen

Wenn möglich, Tochterzwiebeln wählen, um eine Hybride klonal zu vermehren. Samen verwenden, wenn Variation erwünscht ist. Zwiebelstückung oder Doppelschuppenvermehrung sind für eine gesunde Zwiebel ohne brauchbare Tochterzwiebeln geeignet. Nicht jede Sorte eignet sich gleich gut für alle Wege.

Tochterzwiebeln oder Zwiebeln rund um die Ruhephase bearbeiten, ein durchlässiges Topfsubstrat verwenden und Zwiebelmaterial nicht nass liegen lassen. Beim Schneiden muss jedes Teilstück Gewebe der Basalplatte behalten. Für die Wurzel- und Triebbildung braucht die Vermehrung einen geschützten warmen Standort.

Eine gesunde Tochterzwiebel während der Ruhephase abtrennen und in einen nur wenig breiteren Topf setzen. Bei Zwiebelstückung eine gesunde Zwiebel in Teilstücke mit Basalplattengewebe teilen und die Stücke in ein geschütztes Vermehrungssubstrat setzen. Samen erst nach der Bestäubung aussäen und warm halten.

Erfolg und Misserfolg erkennen

Ein vermehrter Ableger oder ein Schuppenteil ist angewachsen, wenn er fest bleibt, Wurzeln bildet und wieder Blätter treibt. Ein Sämling ist etabliert, wenn er dauerhaft neu wächst. Die Blüte folgt später und kann bei Ablegern oder Sämlingen Jahre dauern.

Keine weiche, kranke oder beschädigte Zwiebel oder Tochterzwiebel vermehren. Ein Teil ohne Basalplattengewebe funktioniert nicht nach der beschriebenen Zwiebelstückung. Eine aus Samen gezogene Pflanze erhält die benannte Hybride nicht exakt. Ein langsames Teilstück ist nicht automatisch gescheitert.

Nachsorge und Hygiene

Eine neue Tochterzwiebel oder ein Schuppenteil in einem kleinen, gut drainierten Topf halten und den Wachstums- und Ruhezyklus der Hybride beachten. Bei wenigen Wurzeln vorsichtig gießen, den Topf nicht nass stehen lassen und jungen Pflanzen Zeit bis zur Blühgröße geben. Ein fester Plan für erstes Gießen oder Düngen ist nicht festgelegt.

Gesundes Material und die Anforderungen an die Basalplatte sind entscheidend. Für die Zwiebelstückung der Amaryllis ist jedoch weder ein bestimmtes Desinfektionsmittel noch dessen Konzentration für Haushaltsmesser festgelegt.

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