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Pflegeanleitung für Alocasia macrorrhizos

Die Alocasia macrorrhizos, auch Riesentaro genannt, braucht helles, indirektes Licht, mindestens 16 °C, feuchte Luft und viel Platz.

Alocasia macrorrhizos
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Auf einen Blick

Licht
Hell, indirekt, keine pralle Sonne
Wasser
Wenn die oberen 5 cm Erde trocken sind
Klima
Mindestens 16 °C, im Winter über 15 °C
Luftfeuchtigkeit
Feuchte Luft, eine Kiesschale hilft
Haustiere
Giftig für Katzen und Hunde

Platz zum Wachsen

Die Alocasia macrorrhizos gehört zu den größten Alocasien. Die RHS gibt ihre Endhöhe und Endbreite mit 1,5 bis 2,5 Metern an, mit sehr großen Blättern an dicken Stielen. Gib ihr einen Platz, an dem sich die Blätter ausbreiten können, ohne Wände oder Menschen zu streifen.

Setz sie in einen schweren Terrakottatopf, damit die große Pflanze nicht umkippt. Topf sie alle paar Jahre im Frühjahr um, in einen etwa 5 cm breiteren Topf mit torffreier Zimmerpflanzenerde, gemischt mit Splitt, etwa 3 Teile Erde auf 1 Teil Splitt.

Im Winter ruht sie und verliert oft ihre ältesten Blätter. Halte sie über 15 °C, gieß deutlich weniger und dünge nicht, bis sie im Frühjahr wieder wächst.

Wann und wie viel gießen

5 cm

Wenn die oberen 5 cm Erde trocken sind

Gieß sie von April bis Oktober, wenn die oberen 5 cm Erde trocken sind. Gieß so lange, bis unten Wasser aus dem Topf läuft, und leer dann den Untersetzer. Dreh den Topf jedes Mal ein Stück weiter, damit sich die Blätter nicht zum Licht neigen.

Gieß im Winter nur so viel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Ein kühler, nasser Topf ist der häufigste Grund, warum eine Alocasia eingeht, denn Rhizom und Wurzeln faulen.

Licht und Standort

Gib ihr den hellsten Platz mit indirektem Licht, den du hast, nah an einem großen Fenster, aber ohne pralle Sonne, denn die verbrennt die Blätter. Bei wenig Licht wächst sie langsam, und die Stiele vergeilen.

Düngen

Gib ihr von April bis Oktober alle 2 bis 3 Wochen einen normalen flüssigen Zimmerpflanzendünger. Im Winter, während sie ruht, düngst du nicht.

Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Halte sie während des Wachstums bei mindestens 16 °C und ohne kalte Zugluft. Im Winter darf sie etwas kühler stehen, aber nicht unter 15 °C. Unter 10 °C werden die Blätter geschädigt.

Alocasien mögen von Frühjahr bis Herbst feuchte Luft. Stell den Topf auf eine Schale mit Kies und Wasser, das knapp unter der Oberfläche der Steine steht, stell ihn zu anderen Pflanzen oder nutze einen Luftbefeuchter. Auch ein Badezimmer mit hellem Fenster eignet sich. Trockene Luft färbt die Blattränder braun und lockt Spinnmilben an.

Giftig für Haustiere?

Ja. Halte sie außer Reichweite.

Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. ASPCA listet die ganze Gattung Alocasia auf. Das gilt also für alle Alocasia-Arten, auch für diese.

Alocasia macrorrhizos: Giftigkeit im Überblick →

Haustiersichere Alternativen mit ähnlichem Licht

Häufige Fragen

Wie oft muss man die Alocasia macrorrhizos gießen?

Gieß von April bis Oktober, wenn die oberen 5 cm Erde trocken sind, und zwar so lange, bis unten Wasser aus dem Topf läuft. Im Winter gießt du nur so viel, dass die Erde nicht ganz austrocknet.

Wie groß wird die Alocasia macrorrhizos?

Die RHS gibt ihre Endhöhe und Endbreite mit 1,5 bis 2,5 Metern an. Im Haus wächst sie langsamer, rechne aber mit einer großen Pflanze.

Warum verliert meine Alocasia macrorrhizos Blätter?

Im Winter ruht sie und verliert oft ihre ältesten Blätter, das ist normal. Zu anderen Zeiten prüf, ob sie kalte Zugluft abbekommt, unter 15 °C steht, die Erde zu nass ist oder Spinnmilben da sind.

Warum werden die Blattränder braun?

Meist ist die Luft zu trocken. Erhöh die Luftfeuchtigkeit mit einer Kiesschale, einem Luftbefeuchter oder indem du Pflanzen zusammenstellst, und halte sie von Heizkörpern fern.

Welche Schädlinge befallen die Alocasia macrorrhizos?

Am häufigsten sind Spinnmilben, vor allem bei trockener Luft. Auch Wollläuse können auftreten. Kontrollier beim Gießen die Blattunterseiten.

Ist die Alocasia macrorrhizos giftig für Katzen und Hunde?

Ja. Die ASPCA führt die gesamte Gattung Alocasia als giftig für Katzen und Hunde. Kauen verursacht Schmerzen und Schwellungen im Maul, starken Speichelfluss, Erbrechen und Schluckbeschwerden. Stell sie außer Reichweite und ruf deine Tierarztpraxis an, wenn dein Tier daran gekaut hat.

Quellen

Zuletzt geprüft:

Alle Ratgeber zu Alocasia macrorrhizos