Pflege
Frangipani richtig pflegen
Frangipani während des aktiven Wachstums an den hellsten Standort im Kübel stellen. Nach dem Abtrocknen des Substrats gießen und die Pflanze während der Winterruhe fast trocken halten.
Zuerst prüfen
Kalte, nasse Bedingungen oder Übergießen können Fäulnis verursachen. Rost, Rote Spinnmilben, Weiße Fliegen und Schmierläuse sind als Probleme aufgeführt. Milchsaft kann Haut und Augen reizen.
Grobkörniges, durchlässiges Substrat verwenden, während des aktiven Wachstums düngen und die Pflanze vor kaltem Wetter an einen hellen, geschützten Platz stellen.
Was unklar bleibt Die Angaben zum Dünger unterscheiden sich: Eine Quelle empfiehlt einen ausgewogenen, die andere einen phosphatreicheren Dünger. Die Quellen legen weder einen Auslöser noch eine Dauer der Winterruhe im Zimmer fest. Die offizielle Sicherheitsinformation ist nicht tierartspezifisch.
Licht und Temperatur
Im Kübel möglichst viel helles Licht geben. Mehr Licht unterstützt Wachstum und Blüte. Ein helles Zimmerfenster entspricht jedoch nicht automatisch der vollen Sonne im Freien. Langsam gewöhnen und die Hitze hinter Glas beobachten.
Frangipani frostfrei halten. Die RHS nennt mindestens etwa 10 °C. Die Quellen der Beratungsstellen empfehlen, Kübel bei Kälte ins Haus oder in ein geschütztes Gewächshaus zu stellen und eine trockenere Winterruhe zu ermöglichen. Hinweise für tropische Freilandstandorte sind keine Anforderung an die Luftfeuchte im Zimmer.
Gießen, Drainage und Umtopfen
Ein lockeres, durchlässiges Substrat verwenden. Von Frühjahr bis Herbst nach dem Abtrocknen gießen und die Pflanze während der Winterruhe fast trocken halten, da zu viel Feuchtigkeit Wurzelfäule verursachen kann.
Grobkörnige, sehr durchlässige torffreie oder lehmhaltige Erde mit Splitt oder anderem lockernden Material verwenden. Die RHS empfiehlt bei Bedarf etwa jedes zweite Jahr im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr ein Umtopfen in einen etwas größeren Topf.
Düngen und aktives Wachstum
Nur während des aktiven Wachstums düngen. Die RHS nennt von April bis zur Blüte oder Ende August etwa alle 10–14 Tage einen ausgewogenen Flüssigdünger. Wisconsin Extension betont einen phosphatreicheren Dünger im Wachstum und keine Düngung während der Ruhezeit.
Häufige sichtbare Probleme
Übergießen oder kalte Nässe können Fäulnis verursachen. Rote Spinnmilben, Weiße Fliegen und Schmierläuse sind als Schädlinge aufgeführt. Die Beratungshinweise nennen außerdem Rost bei Frangipani als mögliche Krankheit.
Sicherheit für Haustiere
Die offizielle Giftinformationsstelle von Queensland beschreibt bei Plumeria, meist P. rubra, reizenden Milchsaft für Haut und Augen. Verschluckter Saft oder Rinde kann Erbrechen und Durchfall verursachen. Dies ist eine Information zur öffentlichen Gesundheit und keine tierartspezifische Einstufung.
Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.
