Pflegeanleitung für den Oleander
So hältst du den Oleander zu Hause gesund: wie viel Wasser und Licht die Pflanze braucht und wie du häufige Probleme früh erkennst.

Auf einen Blick
- Licht
- Starkes / direktes Licht
- Übliches Intervall
- Alle 6 bis 8 Tage (Sommer)
Alle 14 bis 22 Tage (Winter) - Klima
- 10–27 °C
- Luftfeuchtigkeit
- 40–60 %
- Haustiersicherheit
- Giftig für Katzen und Hunde
- Wissenschaftlicher Name
- Nerium oleander

Wann und wie gießen
Gieße den Oleander, wenn sich die obersten 4 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 6 bis 8 Tage. Im Winter gießt du seltener: alle 14 bis 22 Tage. Nimm zimmerwarmes Wasser und lass überschüssiges Wasser ablaufen: lass den Topf nie im Wasser stehen.
Wie oft du gießen musst, hängt vom Licht am Standort, vom Topf und von der Luftfeuchtigkeit ab. Terrakotta trocknet schneller als glasierte Keramik.

Licht und Standort
Der Oleander braucht mehrere Stunden direkte Sonne. Dreh den Topf jede Woche, damit sie gleichmäßig wächst. Ein passender Standort ist direkt vor einem Süd- oder Südwestfenster oder 30 cm von einem Ostfenster entfernt.

Düngen
Dünge den Oleander alle 21 Tage, solange die Pflanze aktiv wächst. Verwende einen ausgewogenen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen, nur halb so stark dosiert wie auf dem Etikett angegeben, und nur auf bereits feuchter Erde. Dünger auf trockenen Wurzeln kann sie verbrennen.
Pausiert das Wachstum, lass den Dünger weg und gönn ihr eine Pause.
Temperatur & Luftfeuchtigkeit
Der Oleander fühlt sich zwischen 10 und 27 °C wohl. Ein kühler Raum ist auch im Winter kein Problem, solange es über 5 °C bleibt.
Die Pflanze gedeiht am besten bei 40–60 % Luftfeuchtigkeit. Besprühen ist nicht nötig.
Oleander überwintern
Oleander bleibt so lange wie möglich draußen, denn jede Woche an der frischen Luft ist besser als eine Woche im Winterquartier. Wenn die Nächte Richtung 0 °C gehen, kommt er rein. Ein kurzer leichter Nachtfrost schadet einer kräftigen Pflanze meist nicht, verlass dich aber nicht darauf.
Am besten überwintert Oleander hell und kühl bei 5 bis 8 °C, zum Beispiel in einem hellen Treppenhaus, einem unbeheizten Wintergarten oder einer Garage mit Fenster. Je dunkler der Platz, desto kühler muss er sein. Ein warmes Wohnzimmer ist die schlechteste Wahl: Dort treibt er schwache Triebe und bekommt leicht Schädlinge.
Im kühlen Quartier trocknet die Erde langsam. Gieße erst, wenn die obersten 4 cm trocken sind, das ist bei 5 bis 8 °C meist alle zwei bis drei Wochen. Dünger braucht er im Winter nicht.
Schau beim Einräumen und danach alle paar Wochen unter die Blätter und an die Triebe. Im Winterquartier sind Schildläuse, Woll- und Schmierläuse und Blattläuse die häufigsten Gäste.
Einen kräftigen Rückschnitt machst du nur alle paar Jahre, am besten vor dem Einräumen, wenn die Pflanze zu groß für das Quartier ist.
Ab Mitte April darf Oleander wieder raus, zuerst für einige Tage in den Halbschatten, damit sich die Blätter an die Sonne gewöhnen. Droht noch einmal stärkerer Frost, stell ihn für die Nacht zurück.
Häufige Probleme
Die folgenden Hinweise zeigen, was du zuerst prüfen solltest.
Ein Problem diagnostizieren
Giftig für Haustiere?
Ja. Halte sie außer Reichweite.
Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.
Oleander: Giftigkeit im Überblick →
Haustiersichere Alternativen mit ähnlichem Licht
Häufige Fragen
Wie oft sollte der Oleander gegossen werden?
Gieße den Oleander (Nerium oleander), wenn sich die obersten 4 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 6 bis 8 Tage. Im Winter gießt du seltener: alle 14 bis 22 Tage.
Wie viel Licht braucht der Oleander?
Der Oleander braucht mehrere Stunden direkte Sonne. Dreh den Topf jede Woche, damit sie gleichmäßig wächst. Ein passender Standort ist direkt vor einem Süd- oder Südwestfenster oder 30 cm von einem Ostfenster entfernt.
Ist der Oleander sicher für Katzen und Hunde?
Die Pflanze kann eine schwere Vergiftung auslösen. Ruf zügig deinen Tierarzt an, auch wenn dein Tier noch munter wirkt. Halte die Pflanze außerhalb der Reichweite von Haustieren, oder wähle eine ungiftige Alternative wie Goldfruchtpalme, Wachsblume und Herzblatthoya.
Wie kalt darf Oleander im Winter stehen?
Ideal sind 5 bis 8 °C an einem hellen Platz. Einen kurzen leichten Frost übersteht eine kräftige Pflanze meist, Dauerfrost im Topf aber nicht.
Kann Oleander im Keller überwintern?
Ja, wenn der Keller kühl ist und etwas Licht hat. Je dunkler der Raum, desto kühler sollte er sein, und desto seltener gießt du.
Kann Oleander draußen überwintern?
In Deutschland im Kübel nur in sehr milden Lagen und mit gutem Schutz. In den meisten Regionen gehört er bei Dauerfrost ins Haus.
Wann schneidet man Oleander zurück?
Ein Auslichtungsschnitt alle paar Jahre reicht, am besten nach der Blüte oder vor dem Einräumen.
Quellen4 Referenzen
Zuletzt geprüft:








