Pflegeanleitung für Gerbera

So hältst du Gerbera zu Hause gesund: wie viel Wasser und Licht die Pflanze braucht und wie du häufige Probleme früh erkennst.

Auf einen Blick

Licht
Helles Licht, etwas Sonne
Übliches Intervall
Alle 6 bis 8 Tage (Sommer)
Alle 8 bis 12 Tage (Winter)
Klima
18–24 °C
Luftfeuchtigkeit
40–60 %
Haustiersicherheit
Haustiersicher (ungiftig)
Wissenschaftlicher Name
Gerbera jamesonii
Gerbera jamesonii

Wann und wie viel Wasser

Gieße Gerbera, wenn sich die obersten 3 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 6 bis 8 Tage. Im Winter machst du langsamer und gießt alle 8 bis 12 Tage. Nimm zimmerwarmes Wasser und lass überschüssiges Wasser ablaufen: lass den Topf nie im Wasser stehen.

Wie oft du gießen musst, hängt vom Licht am Standort, vom Topf und von der Luftfeuchtigkeit ab. Terrakotta trocknet schneller als glasierte Keramik.

Licht und Standort

Gerbera braucht viel Licht und etwas milde direkte Sonne, zum Beispiel Morgensonne. Starke Mittagssonne kann die Blätter verbrennen. Ein passender Standort ist nah an einem Ost- oder Westfenster.

Düngen

Dünge Gerbera alle 14 Tage, solange die Pflanze aktiv wächst. Verwende einen ausgewogenen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen, nur halb so stark dosiert wie auf dem Etikett angegeben, und nur auf bereits feuchter Erde. Dünger auf trockenen Wurzeln kann sie verbrennen.

Pausiert das Wachstum, lass den Dünger weg und gönn ihr eine Pause.

Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Gerbera fühlt sich zwischen 18 und 24 °C wohl. Unter 10 °C nehmen die Blätter Schaden, deshalb halte sie fern von kalter Zugluft und unbeheizten Räumen.

Sie gedeiht am besten bei 40–60% Luftfeuchtigkeit. Besprühen ist nicht nötig.

Häufige Probleme

Die folgenden Hinweise zeigen, was du zuerst prüfen solltest.

Ein Problem diagnostizieren

Giftig für Haustiere?

Nein. Haustiersicher.

Gerbera ist ungiftig für Katzen und Hunde. Bedenkenlos in einem Haushalt mit Haustieren zu halten.

Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.

Gerbera: Vollständiger Ratgeber zur Giftigkeit →

Häufige Fragen

Wie oft sollte Gerbera gegossen werden?

Gieße Gerbera (Gerbera jamesonii), wenn sich die obersten 3 cm Erde trocken anfühlen. Im Sommer ist das meist alle 6 bis 8 Tage. Im Winter machst du langsamer und gießt alle 8 bis 12 Tage.

Wie viel Licht braucht Gerbera?

Gerbera braucht viel Licht und etwas milde direkte Sonne, zum Beispiel Morgensonne. Starke Mittagssonne kann die Blätter verbrennen. Ein passender Standort ist nah an einem Ost- oder Westfenster.

Ist Gerbera sicher für Katzen und Hunde?

Gerbera ist ungiftig für Katzen und Hunde. Bedenkenlos in einem Haushalt mit Haustieren zu halten.

Gerbera: Warum werden die Blätter gelb oder hängen herunter?

Bei Gerbera bedeuten gelbe und weiche Blätter meist zu viel Wasser. Typische Anzeichen: matschige Rosettenbasis, gelbe Blätter und Schimmel. Lass die Erde zwischen den Gießvorgängen weiter abtrocknen und prüf die Drainage. Zu wenig Wasser sieht anders aus: hängende Blätter und Blüten, trockene Ränder und welkende Knospen. Dann gieße etwas häufiger. Der Botanicaly Bot in Botanicaly Pro hilft dir, sichtbare Anzeichen auf einem Foto einzuschätzen, und schlägt mögliche Ursachen vor.

Quellen5 Referenzen

Zuletzt geprüft: 2026-09-21

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