Nur die Spitzen und Ränder werden braun und papierig, während der Rest des Blattes gesund ist: am häufigsten im Winter bei laufender Heizung. Die Kletterfeige mag am liebsten 60–80 % Luftfeuchtigkeit.
Die Lösung
Erhöhe die Luftfeuchtigkeit: stell die Pflanzen zusammen, setze den Topf auf eine Schale mit feuchten Tonkügelchen oder stell einen Luftbefeuchter auf. Besprühen hilft nur kurz.
Andere mögliche Ursachen
Passt das nicht? Vergleiche die Anzeichen unten, um die richtige Ursache zu finden.
Ungleichmäßiges oder zu wenig Gießen
So erkennst du es
Die Erde trocknet zwischen den Wassergaben stark aus, sodass die Spitzen, die zuletzt Wasser bekommen, zuerst trocken werden.
Die Lösung
Gieße gleichmäßiger: Prüfe die Erde regelmäßig, lass sie nicht ganz knochentrocken werden und gieße dann durchdringend.
Mineralien aus hartem Wasser und angesammelte Salze
So erkennst du es
Die Spitzen bräunen über Monate langsam trotz gleichmäßigem Gießen, und auf der Erde oder am Topfrand bildet sich eine weiße Kruste. Hartes Wasser oder Düngesalze können diese Kruste hinterlassen. Sie weist nicht gezielt auf Fluoridschäden hin.
Die Lösung
Wechsle zu Regenwasser oder destilliertem Wasser und spüle den Topf gelegentlich durch, um angesammelte Salze auszuwaschen.
Düngerverbrennung
So erkennst du es
Die Spitzen werden innerhalb von ein, zwei Wochen nach dem Düngen braun, manchmal mit einer weißen Kruste auf der Erde oder am Topfrand. Das folgt auf zu häufiges oder zu starkes Düngen.
Die Lösung
Spüle gründlich mit klarem Wasser durch und dünge seltener, immer verdünnt.
Zu viel direkte Sonne
So erkennst du es
Trockene braune Flecken oder versengte Ränder zeigen sich dort, wo starke Sonne auf das Blatt trifft. Die Kletterfeige braucht keine pralle Sonne.
Die Lösung
Rück die Pflanze weiter weg vom Glas an einen Standort mit passendem Licht.