Dreikantige Wolfsmilch vermehren
Euphorbia trigona
Kurz gesagt
Vor dem Schneiden Haut und Augen schützen. Warten, bis kein Milchsaft mehr austritt, und die Schnittfläche vernarben lassen. Den Steckling anschließend in sehr durchlässigem Sukkulentensubstrat bewurzeln.

Giftig für Haustiere
Zuerst prüfen
Prüfen, ob der Trieb fest und gesund ist, saubere Werkzeuge und ein Gefäß vorbereiten und sicherstellen, dass die Schnittfläche trocknen kann, bevor die Basis ins Substrat kommt. Milchsaft von Haut und Augen fernhalten.
Den Steckling im Frühjahr oder Frühsommer schneiden. Handschuhe und Augenschutz tragen, warten, bis kein Milchsaft mehr austritt, und die Wunde trocknen lassen. Dann in Kakteenerde setzen.
Was unklar bleibt
Wie lange die Bewurzelung im Zimmer dauert, ist unterschiedlich. Richte dich nach festem Stand und neuem Austrieb.
Geeignetes Pflanzenmaterial
Einen festen, gesunden Trieb oder ein Triebsegment von Euphorbia trigona verwenden. Schneide Stecklinge im Frühjahr oder Frühsommer. Abmoosen ist eine weitere Möglichkeit.
Vermehrungsmethode und Bedingungen
Einen Triebsteckling sauber schneiden, den Milchsaft auffangen, die Wunde trocknen oder vernarben lassen und den Steckling anschließend in sehr durchlässigem Substrat bewurzeln. Abmoosen ist eine andere Methode.
Im Frühjahr oder Frühsommer im warmen Zimmer bei hellem, indirektem Licht beginnen und Kakteen- oder Sukkulentenerde mit gutem Wasserabzug verwenden. Den Steckling während der Wurzelbildung vor längerer Nässe schützen.
Handschuhe und Augenschutz tragen. Einen festen, gesunden Trieb mit einem sauberen, scharfen Werkzeug schneiden. Warten, bis kein Milchsaft mehr austritt, und die Wunde trocknen lassen. Durchlässiges Substrat vorbereiten, die blattlose Basis einsetzen und während der Bewurzelung sparsam gießen.
Erfolg und Misserfolg erkennen
Ein anwachsender Steckling bleibt an der Basis fest und wird nicht weich. Später weisen Widerstand bei einer vorsichtigen Prüfung und neuer Austrieb auf Wurzeln und Anwachsen hin.
Bei einer weiterhin nässenden oder verunreinigten Wunde, einer weichen oder dunkler werdenden Basis, Schimmel, anhaltendem Schrumpfen oder ausbleibender Wurzelbildung Substrat und Steckling prüfen und die Vermehrung zunächst stoppen.
Nachsorge und Hygiene
Nach der Bewurzelung den Steckling in ein eigenes Sukkulentengefäß mit gutem Wasserabzug setzen und bei hellem, gefiltertem oder indirektem Licht weiterkultivieren, bis das Wachstum einsetzt. Das Substrat eher trocken halten, statt die neuen Wurzeln nass zu halten.
Saubere Werkzeuge und Gefäße verwenden, Milchsaft von Haut und Augen fernhalten, verunreinigtes Material abwaschen oder isolieren und misslungene Stecklinge sowie übriges Substrat nicht in den Topf der Mutterpflanze geben.
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