Vermehrung
Dreikantige Wolfsmilch vermehren
Vor dem Schneiden Haut und Augen schützen. Warten, bis kein Milchsaft mehr austritt, und die Schnittfläche vernarben lassen. Den Steckling anschließend in sehr durchlässigem Sukkulentensubstrat bewurzeln.
Zuerst prüfen
Prüfen, ob der Trieb fest und gesund ist, saubere Werkzeuge und ein Gefäß vorbereiten und sicherstellen, dass die Schnittfläche trocknen kann, bevor die Basis ins Substrat kommt. Milchsaft von Haut und Augen fernhalten.
Den Steckling im Frühjahr oder Frühsommer schneiden. Handschuhe und Augenschutz tragen, warten, bis kein Milchsaft mehr austritt, und die Wunde trocknen lassen. Dann in Kakteenerde setzen.
Was unklar bleibt Eine verlässliche Bewurzelungszeit im Zimmer, ein Vergleich von Sorten und ein eindeutiges Zeichen zum Entsorgen eines misslungenen Stecklings sind nicht festgelegt. Die Quellen nennen weder eine bestimmte Tageszahl noch eine Mindestwurzellänge.
Geeignetes Pflanzenmaterial
Einen festen, gesunden Trieb oder ein Triebsegment von Euphorbia trigona verwenden. Die RHS nennt Stecklinge im Frühjahr oder Frühsommer. Abmoosen ist eine eigene, von der NCSU beschriebene Möglichkeit.
Vermehrungsmethode und Bedingungen
Einen Triebsteckling sauber schneiden, den Milchsaft auffangen, die Wunde trocknen oder vernarben lassen und den Steckling anschließend in sehr durchlässigem Substrat bewurzeln. Abmoosen ist eine andere Methode. Eine allgemeine Stecklingslänge oder der Bedarf an Bewurzelungshormon ist nicht festgelegt.
Im Frühjahr oder Frühsommer im warmen Zimmer bei hellem, indirektem Licht beginnen und Kakteen- oder Sukkulentenerde mit gutem Wasserabzug verwenden. Den Steckling während der Wurzelbildung vor längerer Nässe schützen.
Handschuhe und Augenschutz tragen. Einen festen, gesunden Trieb mit einem sauberen, scharfen Werkzeug schneiden. Warten, bis kein Milchsaft mehr austritt, und die Wunde trocknen lassen. Durchlässiges Substrat vorbereiten, die blattlose Basis einsetzen und während der Bewurzelung sparsam gießen.
Erfolg und Misserfolg erkennen
Ein anwachsender Steckling bleibt an der Basis fest und wird nicht weich. Später weisen Widerstand bei einer vorsichtigen Prüfung und neuer Austrieb auf Wurzeln und Anwachsen hin. Ein bestimmter Bewurzelungstag oder eine Mindestwurzellänge ist nicht festgelegt.
Bei einer weiterhin nässenden oder verunreinigten Wunde, einer weichen oder dunkler werdenden Basis, Schimmel, anhaltendem Schrumpfen oder ausbleibender Wurzelbildung Substrat und Steckling prüfen und die Vermehrung zunächst stoppen.
Nachsorge und Hygiene
Nach der Bewurzelung den Steckling in ein eigenes Sukkulentengefäß mit gutem Wasserabzug setzen und bei hellem, gefiltertem oder indirektem Licht weiterkultivieren, bis das Wachstum einsetzt. Das Substrat eher trocken halten, statt die neuen Wurzeln nass zu halten. Ein genauer Dünge-, Topfgrößen- oder Eingewöhnungsplan ist nicht festgelegt.
Saubere Werkzeuge und Gefäße verwenden, Milchsaft von Haut und Augen fernhalten, verunreinigtes Material abwaschen oder isolieren und misslungene Stecklinge sowie übriges Substrat nicht in den Topf der Mutterpflanze geben. Für Haushaltsdesinfektionsmittel ist keine Konzentration festgelegt.
