Vermehrung
Christusdorn vermehren
Verwende für den Christusdorn einen gesunden 3–6 Zoll langen Triebsteckling. Lass die Schnittstelle 2–3 Tage abtrocknen, bevor du ihn in kaum feuchtes, gut durchlässiges Substrat setzt.
Zuerst prüfen
Wähle einen festen Triebabschnitt. Schütze Haut und Augen vor Milchsaft und deine Hände vor Dornen, bevor du ihn anfasst.
Verwende scharfen Sand, Perlit und Torf oder ein gleichwertiges, gut durchlässiges Substrat. Halte den Steckling warm und kaum feucht, niemals nass.
Was unklar bleibt UW berichtet unter warmen Bedingungen von einer Bewurzelung nach etwa 5–8 Wochen. Bewurzelungsraten und der Zeitpunkt für den endgültigen Topf sind für Sorten nicht festgelegt.
Geeignetes Pflanzenmaterial
Verwende einen gesunden 3–6 Zoll langen Triebabschnitt oder einen Rückschnitt des Christusdorns als Material für einen Stängel- oder Triebsteckling. UW beschreibt diesen Weg als einfach.
Vermehrungsmethode und Bedingungen
Der belegte Weg für zu Hause ist ein Stängel- oder Triebsteckling, der nach dem Abtrocknen der Schnittfläche in gut durchlässigem Substrat bewurzelt wird. Eine Vermehrung im Wasser ist nicht zugesagt.
Bewurzele den Steckling in einem gut durchlässigen Substrat aus zum Beispiel scharfem Sand, Perlit und Torf. Halte ihn kaum feucht und warm. UW nennt unter warmen Bedingungen etwa 5–8 Wochen bis zur Bewurzelung.
Nach dem Abnehmen des Triebabschnitts tauche die Schnittstelle in kaltes Wasser oder bestäube sie mit gärtnerischer Holzkohle, um den Milchsaftfluss zu verringern. Lass sie 2–3 Tage abtrocknen und setze den Steckling dann in das gut durchlässige Substrat.
Erfolg und Misserfolg erkennen
Unter warmen Bedingungen können sich nach etwa 5–8 Wochen Wurzeln bilden. Ein zuverlässiges Zeichen oberhalb des Substrats, wann der Steckling weitergesetzt werden kann, ist nicht festgelegt.
Ein zu trockener Steckling bildet laut UW keine Wurzeln. Ein zu nasser Steckling kann faulen. Das sind feuchtigkeitsbedingte Probleme und kein Beleg für einen bestimmten Krankheitserreger.
Nachsorge und Hygiene
Halte das Substrat während der Bewurzelung kaum feucht und den Steckling warm. Wann ein bewurzelter Steckling in den endgültigen Topf kommt oder wie sich das Gießen danach ändert, ist nicht angegeben.
Schütze Haut und Augen beim Umgang mit Milchsaft und Dornen. Ein Protokoll zur Werkzeugsterilisation oder Stecklingshygiene ist nicht festgelegt.
