Christusdorn vermehren
Euphorbia milii
Kurz gesagt
Verwende für den Christusdorn einen gesunden 3–6 Zoll langen Triebsteckling. Lass die Schnittstelle 2–3 Tage abtrocknen, bevor du ihn in kaum feuchtes, gut durchlässiges Substrat setzt.

Giftig für Haustiere
Zuerst prüfen
Wähle einen festen Triebabschnitt. Schütze Haut und Augen vor Milchsaft und deine Hände vor Dornen, bevor du ihn anfasst.
Verwende scharfen Sand, Perlit und Torf oder ein gleichwertiges, gut durchlässiges Substrat. Halte den Steckling warm und kaum feucht, niemals nass.
Was unklar bleibt
Unter warmen Bedingungen bewurzeln Stecklinge nach etwa 5–8 Wochen. Wie viele anwachsen und wann sie in den endgültigen Topf kommen, ist unterschiedlich.
Geeignetes Pflanzenmaterial
Verwende einen gesunden, 8–15 cm langen Triebabschnitt oder einen Rückschnitt des Christusdorns als Material für einen Stängel- oder Triebsteckling. Dieser Weg ist einfach.
Vermehrungsmethode und Bedingungen
Trage Handschuhe und eine Schutzbrille, bevor du die Pflanze schneidest oder teilst. Der milchige Pflanzensaft kann die Haut reizen und die Augen schwer schädigen. Die Stängel haben scharfe Dornen. Vermeide den Kontakt mit dem Saft und wasche dir danach die Hände. Halte abgeschnittene Pflanzenteile von Kindern und Haustieren fern.
Für zu Hause eignet sich ein Stängel- oder Triebsteckling, der nach dem Abtrocknen der Schnittfläche in gut durchlässigem Substrat bewurzelt wird. Im Wasser gelingt die Vermehrung nicht zuverlässig.
Bewurzele den Steckling in einem gut durchlässigen Substrat aus zum Beispiel scharfem Sand, Perlit und Torf. Halte ihn kaum feucht und warm. Unter warmen Bedingungen dauert es etwa 5–8 Wochen bis zur Bewurzelung.
Nach dem Abnehmen des Triebabschnitts tauche die Schnittstelle in kaltes Wasser oder bestäube sie mit gärtnerischer Holzkohle, um den Milchsaftfluss zu verringern. Lass sie 2–3 Tage abtrocknen und setze den Steckling dann in das gut durchlässige Substrat.
Erfolg und Misserfolg erkennen
Unter warmen Bedingungen können sich nach etwa 5–8 Wochen Wurzeln bilden. Oberhalb des Substrats siehst du nicht sicher, wann der Steckling weitergesetzt werden kann.
Ein zu trockener Steckling bildet keine Wurzeln. Ein zu nasser Steckling kann faulen. Beides liegt an der Feuchtigkeit, nicht an einem bestimmten Krankheitserreger.
Nachsorge und Hygiene
Halte das Substrat während der Bewurzelung kaum feucht und den Steckling warm. Wann er in den endgültigen Topf kommt und wie du danach gießt, richtest du nach seinem Wachstum.
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Quellen: NC State Extension.
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