Pflege
Wüstenrose richtig pflegen
Die Wüstenrose braucht mindestens sechs Stunden lang sehr helles Licht. Während ihrer Winterruhe bekommt sie kein Wasser.
Zuerst prüfen
Prüfe Caudex, Substrat und Blätter gemeinsam. Gelbe oder abfallende Blätter können auf zu viel Wasser, Überdüngung, wenig Licht oder die normale Winterruhe folgen.
Gieße während des aktiven Wachstums regelmäßig, ohne das Substrat nass stehen zu lassen. Stoppe das Gießen in der beschriebenen Winterruhe und halte den Wasserabzug frei.
Was unklar bleibt Die Quellen warnen unterschiedlich vor niedrigen Temperaturen, und Hybriden reagieren verschieden. Verwende daher keinen einheitlichen Grenzwert.
Licht und Temperatur
Gib der Wüstenrose helles Sonnenlicht. UF zufolge sind mindestens sechs Stunden lang sehr helles Licht nötig, damit sie im Sommer weiterblühen kann.
UF nennt 75–95 °F als warmen Vorzugsbereich und beschreibt Kälteeffekte im Bereich von etwa 35–55 °F. Oregon State empfiehlt etwa 50 °F als Minimum. Behandle keine dieser Angaben als allgemeine Sortengrenze.
Gießen, Drainage und Umtopfen
Gieße während des aktiven Wachstums regelmäßig. Lass das Substrat nie dauerhaft nass und stelle das Gießen während der drei- bis viermonatigen Winterruhe ein.
Verwende nährstoffreiche, organische Erde auf Torf- oder Rindenbasis mit starkem Wasserabzug. Ein poröses, gut drainiertes Substrat begrenzt Fäulnis.
Düngen und aktives Wachstum
Verwende während des sommerlichen Wachstums wöchentlich schwach dosierten Flüssigdünger nach Etikett.
Häufige sichtbare Probleme
Gelbe oder abfallende Blätter können auf zu viel Wasser, Überdüngung oder wenig Licht folgen. Blatt- und Blütenfall kann auch Teil der Winterruhe sein.
Schmierläuse werden als Schädlinge im Innenraum genannt. Spinnmilben und Blattläuse werden zusätzlich für draußen aufgeführt.
Sicherheit für Haustiere
Der exakte Eintrag Adenium obesum ist für Hunde, Katzen und Pferde als giftig eingestuft. Kardioglykoside sind genannt. Zu den dokumentierten Anzeichen gehören Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, unregelmäßiger Herzschlag und Tod.
Die Angaben zur Haustiersicherheit im Katalog stützen sich, soweit verfügbar, auf ASPCA-Referenzdaten. Sie dienen zur Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung.
